this post was submitted on 14 Jul 2023
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Problem ist eben nicht:
Weil es, BürgerInnen, Bürger_Innen, Bürger*Innen, Bürger:Innen und so weiter gibt. Es ist eben nicht nur einfach ein Asterisk, was man setzt, um auf einmal inklusiver zu sein. Zudem gibt es Bürger/-innen als offizielle Möglichkeit, Bürger und Bürgerinnen abzukürzen und man weiß wie man das ganze auflösen kann.
Und Handy hat nichts mit Orthografie zu tun.
Aber eine Lösung zu finden war man auch nicht willens genug.
Warum nicht einfach Mitmenschen statt dem antiquierten Wort Bürger?
Übrigens: Nur die weibliche und männliche Form zu schreiben exkludiert übrigens alle anderen Menschen dazwischen und außerhalb.
Weil "Bürger" ein definierter Rechtsbegriff ist, der nicht deckungsgleich mit "(Mit-)menschen" ist.
Widerspricht nicht, dass er Überholungswürdig ist.
Das ist dann aber nicht Aufgabe des Rechtschreibrates sondern des Gesetzgebers. Genauer gesagt der 16 Landesparlamente und des Bundestags. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele hundert Gesetze dafür angepasst werden müssten. Ich glaube nicht, dass sie dafür Ressourcen einsetzen würden, zumal es sicherlich nicht ansatzweise eine (sowohl gesellschaftliche als auch parlamentarische) Mehrheit gibt, die eine Überholungswürdigkeit sieht.