this post was submitted on 24 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] Matombo@feddit.org 68 points 1 day ago (6 children)

boah ey dieses ausspielen der arbeitenden gegen die armen KOMPLETT IGNORIEREND DAS ES TEILWEISE DIE GLEICHEN SIND ODER MAN SCHNELL VON EINEM INS ANDERE KOMMEN KANN!

kommplet auf afd linie der mann ohne es zu merken

Bürgergeld IST politik für die arbeitenden im 3000-4000€ spektrum weil ohne eine vernünftige soziale absicherung wird es diese gehaltsparte nicht geben sonder lohndumping.

Ich bin von 80k Jahreseinkommen ins Bürgergeld gefallen aufgrund einer psychischen Erkrankung. Das kann schneller gehen als man denkt.

Die zusätzliche Belastung durch Auseinandersetzungen mit dem Jobcenter hat die Situation zusätzlich erschwert.

[–] jenesaisquoi@feddit.org 20 points 1 day ago (1 children)

KOMPLETT IGNORIEREND DAS ES TEILWEISE DIE GLEICHEN SIND

Das ist Absicht. Es wird gerne von Unter-, Mittel- und Oberschicht gesprochen. Dabei gibt es nur zwei Schichten: Diejenigen, die arbeiten, um leben zu können, und diejenigen, die besitzen, um leben zu können.

Die Idee der Unterschicht wird benutzt, so dass diejenigen in der Mittelschicht denken, etwas zu verlieren zu haben, und von sich selber denken zu können, nicht zur untersten Klasse zu gehören. Denn wer will das schon? Fühlt sich besser an, wenn man sich abheben kann.

[–] IratePirate@feddit.org 16 points 1 day ago (1 children)
[–] jenesaisquoi@feddit.org 1 points 10 hours ago* (last edited 8 hours ago)

Exakt. Würden die AfD-Wähler das verstehen, wählten sie stattdessen Die Linke. Jedenfalls ein guter Teil von ihnen.

[–] luciferofastora@feddit.org 7 points 1 day ago

Zur Illustration deines Punktes:

Meine Frau: Erst für Mindestlohn körperlich kaputtgeschafft, kriegt jetzt 900 Euro vom Amt, bewirbt sich auf alles halbwegs zu ihren Qualifikationen passende, trotzdem nur Absagen (wenn überhaupt eine Antwort), dürfte solide im Bereich "arm" liegen.

Ich: 4500€ Brutto, definitiv Arbeitender. Könnte auch mehr verdienen, aber dann riskier ich meine solide Festanstellung in einem Gewerkschaftsbetrieb. Wenn ich mir anschaue, wie das mit Bürgergeld usw aussieht hab ich einfach echt keine Lust, das zu riskieren.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 18 points 1 day ago

... ohne es zu merken

Da bin ich mir nicht so sicher. Ansonsten volle Zustimmung.

kommplet auf afd linie der mann ohne es zu merken

Ja, genau. Total ausversehen, beim Rotstiften leicht abgerutscht. Kann ja mal passieren, bestimmt keine Absicht. Hat ja bei denen auch kein System seit Schröder.

[–] GameOverFlow@lemmy.zip 7 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (1 children)

Aus der richtigen Perspektive ist das ausspielen der Armen gegen die Armen. Ja auch mit 10k im Monat bist du Arm im vergleich zu Millionären und Milliadäre leben in einer ganz eigenen Galaxy. Und das macht unsere Politik seit Jahrzehnten.

[–] Fribbizz@feddit.org 7 points 1 day ago (1 children)

"was ist der Unterschied zwischen einem Millionär und einem Milliardär? - Ziemlich genau eine Milliarde"

Der einfache Millionär ist fast schon Mittelschicht. Leute, die mit einem Partner zusammen auf 4k bis 5k kommen halte ich für obere Arbeiterklasse, nicht Mittelschicht.

Ich weiss nicht, ob die sich bewusst sind, wie gut 3k-4k bereits sind...

Einfacher Millionär bist du schon als Besitzer eines Eigenheims in guter Lage oder eines kleinen Betriebes mit drei Angestellten.