In den letzten Tagen machte Wattenscheider CDU-Politiker Dennis Radtke von sich reden. Dennis Radtke ist 47 Jahre alt und wechselte 2002 von der SPD zur CDU. Seit 2017 ist er ebenfalls Mitglied des Europäischen Parlaments und seit ebenfalls 2017 Mitglied der Fraktion der Europäischen Volkspartei.
Die Fraktion dürfte manchen Leuten bereits ein Begriff sein. Die Fraktion bezeichnet sich selbst als "christlichlich-demokratisch und "bürgerlich-konservativ" bezeichnet. Wenig überraschend ist sind es letztendlich rechtsreaktionäre Hardliner die auch auf EU-Ebene mit der AFD und anderen rechtsextremen Parteien zusammen arbeiten.
Dennis Radtke war letzten Donnerstag dann bei Markus Lanz und manchte Wahlwerbung für die AFD. Konkret machte er Aussagen wie:
Wattenscheid wird nie wieder so aussehen wie in den 70er oder 80er Jahren. Es wird nie wieder ein Kino in Wattenscheid geben. Der letzte deutsche Metzger in der Wattenscheider Fußgängerzone hat zugemacht. Da ist nun nur noch ein Halal-Metzger. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn wir den letzten illegalen Migranten abgeschoben haben", sagt Radtke in der Sendung.
Das die "Innenstädte" nicht mehr aussehen wie in den 80ern ist eine Entwicklung in ganz Deutschland und hat wenig bis nichts mit Migration zu tun. Dazu gehört die CDU in Wattenscheid im Stadtrat zu den Parteien mit den meisten Sitzen im Rat. Wer könnte denn da nur etwas an der Lage ändern? Hmmm? Also lieber mal gegen "Migranten" hetzen und sich mit Stadtbildaussagen am Kanzler und der AFD orientieren.