chux

joined 11 months ago
[–] chux@feddit.org 10 points 4 days ago (1 children)

I think morels can be cultivated by now to some extent, but seemingly not yet in any significant quantities. Porcinis cannot not be cultivated and are one of the easiest mushrooms to learn to safely forage. Hunting for psychadelics is risky and in some regions very disappointing. In europe for example there arent many true psychadelic mushrooms that grow in the wild (psilocybe). I have only seen two kinds here but i dont pay to much attention to them either. Problematic when foraging them wild, if one wants to consume them, is also that the content of the psychadelic substance may vary quite significantly making it hard to judge the dosage. And yes they are not as easy to safely identifiy as many common 'choice edible' mushrooms. But these are not the main source of poison cases. The main souce are still the destroying angel and such that are mistaken for some agaricus like the ones one can buy in every supermarket. Of course if one approaches this seriously learning the basics for 'choice edibles' isn't to hard, the problem is that some do forage without learning the basics.

[–] chux@feddit.org 1 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Deswegen sehe ich diese Formulierung / Verallgemeinerung kritisch. Es geht eben nicht um Akademiker sondern um die gesellschaftliche Elite. Warum bennent man diese nicht so?

Ich habe generell ein großes Problem mit der, durchaus nicht seltenen, Gleichsetzung dieser Begriffe im Sprachgebrauch. Die Elite sichert sich im allgemeinen immer eine höhere Bildung, daher sind die Eliten auch tendenziell öfter Akademiker. Es handelt sich hier aber in der regel nicht um eine Kausalität, d.h. die Eliten sind Eliten weil sie Akademiker sind (das wäre durchaus wünschenswerter), sondern eher um eine Korrelation. Akademiker sind im allgemeinem keine Eliten, die Gleichsetzung im Sprachgebrauch ist also unpassend. Desweitern, untergräbt diese Gleichdtellung die Stellung von Bildung, Forschung, Wissenschaft und Experten in Politik und Gesellschaft. Ich glaube das eben diese Gleichsetzung durchaus eine Rolle spielt wenn es dazu kommt das Menschen "Wissenschafts kritisch" sind (siehe Impfungen, Klimawandel etc).

[–] chux@feddit.org 3 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (3 children)

Akademiker ist schon eine sehr breite Kategorie. Ein Bachelor of Arts ist genauso Akademiker wie ein Bachelor of Science ebenso ist ein Prof. genauso ein Akademiker wie eben ein Bachelor. Eine verallgemeinerte Aussage finde ich da sehr riskant, vorallem da der die einzige Gemeinsamtkeit eine mindest Bildung ist. Ich kann aus Erfahrung auch sagen, dass unterschiedliche Richtungen, zum Beispiel Arts und Science sehr verschieden sind, auch politisch zumindest in der Angehensweise. Also wenn man so weit veralgemeinert seh ich die Homogenität nicht. Innerhalb bestimmter Richtungen kann es durchaus zu Gemeinsamkeiten kommen, dass ist relative normal. Ich kann mir schon vorstellen, dass Akademiker eine etwas gefestigtere Meinung haben können, dies kann jedoch auch im positiven Sinne sein, das heißt, dass sie nicht so anfällig für, zum Beispiel, populistische Einflussnahme sind. Meiner Sicht nach lernt man unter anderem an der Uni, dass man zwar einerseits viel aus Diskussionen lernen kann, diese für Anregungen und neue Perspektiven notwendig sind jedoch auch im privaten Verdaut werden müssen, das macht die Meinungsbildunge oder besser eine Meinungsumorientierung vielleicht etwas träger.

Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass hier vor allem ein natürlicher Bias vorliegt. Es sind halt auch generell hauptsächlich Akademiker die in solchen Debatten gefragt werden. Natürlich sind es auch Akademiker die diese Fragen in der Forschung behandeln. An Universitäten trifft man halt Akademiker an. Und auch Politiker sind überdurchschnittlich oft Akademiker auch wenn dass eine ganz andere Klasse von Akademikern ist im Vergleich zu denen die man an der Uni antrifft.

Ein gewisses Bewusstsein dafür, dass man sich natürlich in bestimmen Umfeldern bevorzugt bewegt bzw. aus entsprechen Gründen befindet und eine damit einhergehende Perspektive und Berührung die eigen Meinung entsprechend prägen kann sollte natürlich im allgemeinen immer da sein.

[–] chux@feddit.org 3 points 11 months ago

Weapons of war are already being used. And not only against soldiers but also civilians. They are used against the people of europe by russia. We shall not let us be slaughtered.

If we let those, that use weapons of war and terror to conquer the world by force, win then it will be those that exist and rule in the future, just like in natural selection we wont have less tyrants with weapons of war, terror and supressiom but more, consequentelly they will be used more.

Additionally, if you want to talk about nuclear weapons then those already exist and again russia who seems to have no problem using any weapon of war, unless they face consequences, has them too. In fact europe should do everything to keep a lunaric like putin as far away from the figurative line, whose overstepping does mean nuclear war, because if we let him step arbitrarily close to that line than it is indeed only a matter of time until that line is overstepped.

[–] chux@feddit.org 4 points 11 months ago* (last edited 11 months ago) (1 children)

Auch ich fordere dies nicht, auch wenn ich es erhoffe wenn die Zeit kommen sollte. Aber dadurch auch die Finanzierung und die Unterstützung derjenigen die dies, auch für mich tun bevor die Front zu mir kommt, zu verweigern ist falsch, da sind wir uns ja einig. Und wenn die Front zu einem selber gekommen ist dann geht es wie gesagt nicht nur um andere sondern auch um einen selber. Man kann natürlich Kriegsflüchtling werden, auch kein angenehmes Schicksal, und ob dies in einer Welt in der sogar Europa gefallen ist irgend einen positiven Ausblick hat weiß ich nicht. Die Aussage unterstellt jedoch, dass der Krieg einem die Wahl lassen würde sich zu verteidigen, dass es die moralische bessere Entscheidung wäre "nicht auf den zu schießen der hier genauso wenig sein will", zumindest empfinde ich die Aussage so und dieser Eindruck wird durch die Tatsache der Finanzierungsverweigerung, in einigen Fällen wie der Partei die Linke, unterstützt. Auch das man die Gefahr nicht sieht dass es dazu kommen könnte wenn man sich nicht darauf vorbereitet (oder selbst wenn man es tut) ist kritisch, meiner Meinung nach. Und die Ukraine verteidigt ja gerade auch uns, solange Russland nicht die Ukraine erobert ist doe Gefahr dass die Front zu uns kommt gering.

Das viele den Schrecken, die Realität und die Möglichkeit eines Verteidigungskrieges nicht nachvollziehen können, und dass dies ein Grund für solche Aussagen ist vermute ich weiterhin, zumindest hab ich mit mir selbst ein sample size von 1/1, auch wenn dies schon ne weile her ist.

[–] chux@feddit.org 5 points 11 months ago* (last edited 11 months ago) (3 children)

Das würde unter den lezteren Punkt fallen, dem von egoismus und kurzsichtigkeit. Kein Land wird die Millionen von Europäern aufnehemen können, allein die Logistik so viele Menschen zu transportieren ist nicht möglich. Es sind dann auch nicht mehr so viele Demokratien übrig und es ist dann, sollte es wirklich soweit kommen, eigentlich auch nur eine Zeit bis diese auch vollständig aufgeteilt werden.

Und ich wiederhole: Im Verteidgungsfall geht es nicht darum für den Staat zu kämpfen sondern für das eigene Leben, die Freunde und Familie. Für unsere Rechte und Freiheiten. Und dafür dass ich, meine freunde und meine familie nicht gefoltert, getötet und/oder vergewaltigt wird. Das ist die Realität und Schrecken eines Verteidigungskrieges. Und dann will ich verdammt nochmal dass ich und/oder die Leute die diese Front davon abbhalten zu mir zu kommen gut ausgerüstet sind.

Ich habe diesen Satz selbst mal genau so gedacht (ca 15 +- Jahre, war zwar noch jung hab mir aber schon gedanken drüber gemacht). Das war im Kontext der Bundeswehr Auslandseinsätze und deren Nachklang. Und in diesem Kontext stehe ich zu diesem Satz. Aber Kontexte ändern sich. Und ich war vllt zu naive und hatte die aktuelle Situation so nicht auf dem Schirm. Ich dachte, wenn es dazu kommt, dann geht die Welt sowieso in einem nuklearen Krieg unter, aufgrund des atomaren Schutzschildes der USA. In meiner Verteidigung hab ich jedoch damals schon gefallen für mehr Unabhängig von der USA auch im militärischen Bereich, z.Bsp. für eine europäische Armee, gefunden,, zugegebener Maßen auch hauptsächlich wegen Kosteffektivität.

Ironischerweise hätte ich erwartet, dass, die die Links wählen dies auch aufgrund einer Empathie Fähigkeit tun. Aber dann scheint es wieder als könnten viele das Schrecken eines Verteidigungskrieges, oder den Schrecken den ein Kriegsflüchtlings erfährt nicht nachvollziehen. Das gibt mir das Gefühl, dass, statt aus Empathy, Rationalität und Vernunft, Links aus ignoranter Ideologie gewählt wird. Das ist Schade.

[–] chux@feddit.org 41 points 11 months ago* (last edited 11 months ago) (7 children)

Es scheint als ob viele junge Leute den Schrecken des Krieges nur aus der Prespektive einer übermächtiger militärischer Macht sehen können, welche nur als Agressor aggieren kann und nicht selbst angegriffen werden kann. Sie können sich nicht in die Lage versetzen jemals angegriffen werden zu können oder jemals in der Rolle des Verteidigers zu sein.

Ich höre oft: "Ich werde nicht an irgendeiner Front auf Leute schießen, die ebenso wenig hier sein wollen wie ich." Ich versteh diese Aussage in Situationen, in denen man in einem fremden Land kämpfen soll, für die Interessen des eigenen Staates bzw. der Regierung, obwohl man sich mit der Regierung und den Intressen die sie vertritt vielleicht gar nicht identfizieren kann. Beispielsweise in Zeiten, in denen die NATO als unangefochtenes, dominierendes Militärbündnis galt, und ein richtiger Verteidigungsfall praktisch ausgeschlossen war. Diese Perspektive ist jedoch einseitig. Wäre Krieg so einfach zu besiegen wäre er nicht so schrecklich.

Für die Überfallen gilt: Krieg fragt nicht nach ob man Bock auf ihn hat. Ich bin mir sicher Polen hatte 1939 auch kein Bock auf Krieg aber des war dem Krieg egal. Und wenn man nichts tut dann kommt die Front zu einem. Dann geht es nicht darum, die Interessen des Staates zu verteidigen, sondern um das eigene Leben, um den Schutz der Familie und Freunde, um unsere Rechte und Freiheit, und darum, dass diese nicht auf offener Straße erschossen werden.

Selbst wenn der Soldat auf der Gegenseite auch nicht an kämpfen möchte, schießt er dennoch auf dich, deine Familie und deine Freunde. Auch wird der Schrecken des Krieges dem feindlichen Soldaten oft erst dann deutlich, wenn er Widerstand erfährt. Und wenn die feindlichen Soldaten sich dem Schrecken nicht bewusst werden, formiert sich in der feindlichen Armee auch kein echter Widerstand gegen jene, die möglicherweise sogar Gefallen an Töten finden.

Es kommt einem vor als ob viele nicht begreifen oder sich nicht vorstellen können, was es heißt, in einem Verteidigungskrieg zu kämpfen, oder sie sind so kurzsichtig und egoistisch, dass sie sich erst dann kümmern, wenn die Front zu ihnen kommt, obwohl ich mir letzteres eher nicht vorstellen kann (will).

Das ist auch Grund warum die Linke für mich (leider) unwählbar ist.

Mal ganz abgesehen davon, dass man Putin auch seine Grenzen aufweisen muss wenn man nicht will, dass er beliebig Nahe an die Linie tritt, deren Überschreiten einen nuklearen Krieg auslösst, und damit das Risiko eines solchen deutlich erhöht.

[–] chux@feddit.org 0 points 11 months ago

Die Linke benennt ein Menge richtiger Punkte, in Teilen sogar Außen-/Sicherheitspolitisch (zum Beispiel auch im Hinblick der Einschätzung von Völkerrechtsbrüches von vergangener Konflikte). Leider zieht sie in diesem Bereich die für mich völlig falschen Schlüsse für die akute Lage. Ich kann keine Partei wählen, deren Politik in diesen Aspekten, meiner Meinung nach, die Zukunft Deutschlands und Europas sowie deren Bevölkerung und Demokratie gefährdet.

[–] chux@feddit.org 20 points 11 months ago

Man kann nichts anderes erwarten von Verrätern die Deutschland und Europa an Faschistische Regime verkaufen/ausliefern.