this post was submitted on 12 Jan 2026
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Das tun wir auch bereits seit Jahrzehnten mit Agrarsubventionen, und zwar massive. Im freien Markt™️ würden europäische Landwirte allein nicht bestehen können.
Dazu müsste erstmal verbindlich definiert werden, was "regional" bedeutet. Stand heute kann alles unter diesem Deckmantel verkauft werden.
Die Bauern können teils wegen höheren Umweltschutz auflagen nicht so günstig produzieren. Hier nicht anzubauen und dann in Südamerika den Amazonas abholzen, hier Verbotene Pestizide verwenden, oder übermäßig viel Dünger verwenden, also die Schäden zu externalisieren um hier günstiges Steak zu bekommen kommt mir sehr falsch vor.
Vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber da sollten mMn Strafzölle ansetzen. "Du willst deinen Kram in unserem Markt verkaufen? Okay, aber entweder produzierst du zu den selben Arbeits- und Umweltschutzbedingungen, oder wir schlagen das, was du durch nichteinhaltung dieser Standards sparst an Zöllen drauf."
Dann müssten heimische Produkte nicht oder zumindest weniger subventioniert werden, um konkurrenzfähig zu sein und man macht es weniger profitabel, auf Arbeiter und Umwelt zu scheißen.
Allerdings verfolgt auch die deutsche Landwirtschaft eine Exportstrategie, die unter Rainer noch verstärkt werden soll.
Das ist doch auch teil. Sollten agrar produkte wirklich die preise drücken werden zölle erhoben. Was die regulierungen für qualität begeht gilt was hier von den bauern verlangt wird auch für importgüter
Finde ich garnicht so daneben :)
Zum Thema regional definieren, ist an meinem Punkt vorbei. Es ging mir nicht um due Beziehung regional, sondern darum dass die Produkte regional sind und dass diese am besten günstiger als solche mit großem Fußabdruck sind.