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„Menschen, die 3000, 4000 Euro verdienen“: Klingbeil kündigt SPD-Fokus auf arbeitende Mitte an
(www.tagesspiegel.de)
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Nur entlastet man damit automatisch auch Menschen, die 8000 und 10000 Euro im Monat verdienen, und das weiß die SPD genau. Wer gezielt kleine Einkommen entlasten will, muss an die Mehrwertsteuer und andere nicht progressive Abgaben und Kosten ran.
Die Leute mit Einkommen von 8k bis 10k stehen zwar noch ganz gut da, sind aber auch nicht die wirklich Reichen. Das sind Experten wie Ingenieure, Ärzte, usw. die Leistungsträger der Wirtschaft sind.
Bei 10k im Monat Einkommen hast du nur eine etwas schönere Version vom allem. Nach Steuern und Abgaben sind das 5k. Größere Wohnung mit besserer Ausstattung, besseres Auto, bessere Kleidung, Essen nicht vom Aldi, usw. Das ist weit von Superreich entfernt.
5k im Monat ist jetzt auch nicht mega üppig um eine Familie zu ernähren beispielsweise.
Das ist sehr gut, keine Frage, aber auch schnell ausgegeben.
Ganz ehrlich, ob 4K, 5k oder 10k ist jetzt auch nicht das Problem. Das Problem sind doch Suppereiche die überhaupt kein Einkommen verdienen sondern es von der einem Generation in die nächste verfrachten und nicht Millionen sondern sogar Milliarden haben.
Soll nicht heißen dass Leute die so viel verdienen nicht fair Steuern zahlen sollen, aber so viel macht das nach Abzügen dann auch nicht mehr aus. Auch das Leben ist nicht so anders, ma geht vlt zweimal öfters in den Urlaub.
Und ich bin auch der Meinung dass man viel verdienen darf, wenn man fair Steuer zahlt, man soll sich kanadisch was erarbeiten können.
Aber es gibt genug reiche Menschen die eben nicht fair Steuern zahlen, die haben aber im Zweifel auch kein zu versteuerndes Einkommen, sondern erwirtschaften Erträge aus Wertpapieren und Besitzen bereit Vermögen.
Genau. 8k netto im Monat sind nicht die Welt. Das sind 96k im Jahr. Mit ~50€ Steuern sind das 48k. Sowas verdient man nicht im Dorf wo die Warmmiete 500€ ist. Ne, das verdient man in einer Stadt mit 1500-2000 Kaltmiete, vielleicht sogar in der WG. Dann noch alles andere entfernen und es bleiben 24k-20k übrig im Jahr. Damit kann man sich in 20-30 Jahren ein Wohnung bar kaufen oder sofort mit Hilfe der Bank eine kleine Wohnung im Stadtinneren oder größere am Stadtrand.
Das ist besser als normal, aber so viel auch nicht. Absolut nicht vergleichbar mit jemand der das ganz jeden Monat als Spielgeld ausgibt oder im Jahr das 10-100 fache als Rendite gewinnt. Das sollten die Leute sein die eine Streuerhöhung oder gar eine paar neue Steuern dazu kriegen.
Ich plädiere dafür die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und stattdessen das zu versteuern dass nur dasitzt und keine Arbeit leistet. 100M die auf dem Konto liegen oder in "Investitionen", Wertpapieren, oder was auch immer liegen helfen dem Allgemeinwohl beinahe nicht. Ja, jemand sollte in Firmen, Ideen, Arbeit, usw. investieren können aber nicht in 300 Wohnungen ohne dafür dick versteuert zu werden.
OK, Chef! Wir senken die Mehrwertsteuer in der Gastro auf 7%.
Was? Die Preise sinken gar nicht und McDonalds erhält dadurch ein Steuergeschenk von 140 Mio EUR? Upsi!
(Nur so halb /s)
Nein? Man kann ja die Progression entsprechend gestalten. Beispielsweise werden auf den ersten 4000 15% fällig, auf die nächsten 4000 45%, und auf die nächsten 55%. Zack, Entlastung für die Normalen, Belastung für die Oberen.
Vom Grundsatz stimme ich zu, habe allerdings immer auch die Befürchtung, dass die Unternehmen sich das einfach einstecken und die Preise gleich bleiben.
Es gibt kaum einen härteren Preiskampf als im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Wenn ein Discounter die Butter 5c billiger anbieten kann als die Konkurrenz, dann macht er das.
Das würde ja dann für zu wenig Konkurrenz im deutschen Lebensmittelmarkt sprechen, und das kann ja wohl nicht sein. Also da müsste eine Regierung ja tätig werden, also das kann ich mir nicht vorstellen.