77
Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch „Basisabsicherung“ sein – SPD weist Vorstoß zurück
(www.deutschlandfunk.de)
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Kläre mich bitte auf. Wie profitieren wir bei der Rententhematik von Automatisierung?
Automatisierung bedeutet erst einmal Jobverlust. Normalerweise schafft es gleichzeitig neue Jobs, so dass du hinterher denselben Arbeitsaufwand für dasselbe Geld hast. Du profitierst finanziell nicht davon, dass ein Waschbrett nun viel günstiger ist als Anno 1926 – du willst jetzt eine Waschmaschine.
Dein boss tut es aber und das ist genau der punkt wo der entstehende übergewin dann abgeführt werden muss um eine staatliche rente zu finanzieren.
Ich merke schon, dass du eine Vorliebe für das Wort „Übergewinn“ hast. Aber definier das doch bitte mal. Und skizziere mir bitte eine Gesellschaft, die ohne Marktwirtschaft und ohne Gewinnanreize auskommt und sich dennoch weiterentwickelt.
An diesem punkt bin ich mir ziemlich sicher das du ein Troll/Bot bist welcher einen FDP Wähler larpt. Solltest du tatsache echt so sein tust du mir echt leid.
Übergewinn ist wenn dein Boss mehr mit deinen Händen verdient als du selbst, sollte dieses konzept zu befremdlich für dich sein können wir die diskuskion an dieser stelle abbrechen.
Ich glaube daran, dass jemand, der ein Risiko eingeht, davon stärker profitieren sollte, als jemand der es nicht eingeht.
Wenn also jemand eine Firma besitzt und für das Wohl der Firma sein privates Vermögen (d.h.Firmenanteile) riskiert, dann soll er davon profitieren. Täte er das nicht, würde er nicht neue Mitarbeiter einstellen — dann würdest du nicht ein Angestelltengehalt verdienen, sondern gar nichts.
Ja, es gibt Großkonzerne, wo irgendwelche BWL-Honks ohne Bezug zur Firma den CEO spielen, ein riesiges Gehalt kassieren und bei Problemen im Worst-Case einfach die Firma wechseln. Da braucht es bessere Gesetze, die so etwas einschränken. Wenn ein Konzern Miese macht oder Angestellte entlässt, dann darf es keine Bonuszahlungen geben, keine Gehaltserhöhung für den CEO, keine Dividende.
Wenn aber Apple unter Tim Cook eine Fantastillonen Dollar pro Jahr verdient, soll Cook davon gerne was abhaben. Und die Aktionäre.
Wenn ein Sanitärmeister ein paar richtig gute Jahre hat, weil er auf Wärmepumpen umgestellt hat, darf er sich davon einen Tesla kaufen. Deswegen hat seine Gesell nicht automatisch eine Gehaltserhöhung verdient. Wäre der Plan nicht aufgegangen, hätte der Meister die Schulden an der Backe. Der Geselle hätte sich einfach woanders beworben. Aber die gute Nachricht: er könnte seinen Meister machen, eigene Firma gründen, selber Risiken eingehen.