this post was submitted on 30 Aug 2026
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[–] plyth@feddit.org -2 points 5 days ago* (last edited 5 days ago) (1 children)

Durch ihren Schwenk nach links, um der SPD die Stimmen zu klauen, ist doch erst rechts von der CDU Platz für die AfD frei geworden.

Sie muss sich vielleicht nicht entschuldigen, aber sie könnte den Fehler einräumen.

Da die AfD keine 50% bekommt und die CDU so auf absehbare Zeit stärkste Kraft bleibt und den Kanzler stellt, kann dies alles Strategie sein.

Kampf bindet nur die linken Kräfte, wenn die Elite Medien mit rechten Botschaften finanziert. Wer nicht AfD wählt, wählt CDU.

Links würde gewinnen, wenn die AfD ein CDU Problem wird, weil sie ihre Stimmen klaut und sie rechte Themen besetzen müssen, die die Mitte verschreckt. Statt gegen AfD zu protestieren könnte man die Bevölkerung auch für linke Politik begeistern.

[–] int_not_found@feddit.org 7 points 5 days ago (1 children)

Durch ihren Schwenk nach links, um der SPD die Stimmen zu klauen, ist doch erst rechts von der CDU Platz für die AfD frei geworden.

Komischerweise sind immer alle Beispiele für diesen "Schwenk nach links" einfach nur eine Weiterführung bestehendes Rechts gewesen.

Dieser "Schwenk nach links" war immer schon Propaganda um das Overtone-Window zu verschieben. Merkel ist nie merklich nach links gerückt, sondern hat wirklich konservativ im eigentlichen Sinne des Wortes agiert.

Ich bin echt kein Merkel-Fan, aber die Geschichte, dass Merkel irgendwie links war muss endlich sterben.

[–] plyth@feddit.org 3 points 5 days ago (1 children)

Die weitreichenden Entscheidungen, die die CDU unter Merkel verändert haben, betreffen die Bereiche Gesundheitspolitik, Wehrpflicht, Atomausstieg, Mindestlohn und die Ehe für Alle. Die Marter der Euro- und Finanzkrisenpolitik sind dabei noch nicht mitgerechnet und auch nicht die Verwerfungen, die das Thema Flüchtlingspolitik in der Union verursacht hat.

https://www.deutschlandfunk.de/bundeskanzlerin-der-wandel-der-cdu-unter-angela-merkel-100.html

[–] int_not_found@feddit.org 5 points 5 days ago (1 children)

Netter Artikel, aber was hat das mit meiner Aussage zu tun?

Da steht absolut nichts über die Positionierung von Merkel auf dem links-rechts oder progressiv-konservativ Spektrums.

Die Beispiele sprechen auch nicht wirklich für sich. Der Atomausstieg bspw. Da hat man nach Fukushima kommuniziert das deutsche Atomreaktoren sicher sind, man aber das aufgrund des öffentlichen Drucks trotzdem überprüfen werde. Die Überprüfung ist dann halt größtenteils negativ ausgefallen.

Das war ja kein Projekt was sich Merkel auf die Fahne geschrieben hat, sondern man hat so lange verzögert, bis die Frage war: Schalten wir alle oder nur die meisten Reaktoren ab?

Merkel hat also (anders als gewisse Politiker heute) keine Realitätsverweigerung betrieben, sondern auf die Bremse getreten bis es nicht mehr ging - konservativ eben.

[–] plyth@feddit.org 0 points 5 days ago* (last edited 5 days ago)

Da steht absolut nichts über die Positionierung von Merkel auf dem links-rechts oder progressiv-konservativ Spektrums.

Die Zukunft Deutschlands liegt in der Mitte. Ganz gleich, welche Kapriolen die anderen drehen: Wir halten Kurs. Da wo die Mitte ist, sind wir, und da wo wir sind, ist Mitte.“

Doch daraus ergibt sich auch eine lange Geschichte der Enttäuschungen in CDU und CSU.

Die Überprüfung ist dann halt größtenteils negativ ausgefallen.

Die Überprüfung fällt aus wie es politisch gewollt ist. Wir werden keine schlechteren Reaktoren haben als die Länder um uns herum.