this post was submitted on 06 Mar 2026
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Rostock

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da !rostock@feddit.de nicht mehr ist 🪦.

Gibt's nun !rostock@feddit.org \o/

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In Rostock sind am Donnerstag (5. März) beim Streik gegen den neuen Wehrdienst Hunderte auf die Straße gegangen. Unter ihnen waren nicht nur Schüler. Was die Teilnehmer bewegt und wie Passanten zu den Protesten stehen.

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[–] lichtmetzger@discuss.tchncs.de 3 points 2 weeks ago* (last edited 2 weeks ago) (1 children)

„Zurzeit sind Politiker an der Macht, deren Ideologie ich nicht unterstütze“, sagt Jannis (17), einer der Rostocker Teilnehmer. „Für Leute, die keine Politik für mich machen, möchte ich nicht in den Krieg ziehen und sterben.“ Der 16-jährige Maximilian sagt: „Ich sehe, wie es in der Ukraine oder im Iran ist, und so möchte ich nicht enden.“

Doch was sagen Passanten zur Demo? Brigitte Lewald (70) findet sie gut: „Ich bin gegen Krieg. Krieg ist keine Lösung.“ Auch sie habe zwei Enkel. Einer sei elf: „Den möchte ich nicht im Krieg sehen.“ Zudem finde sie es ungerecht, dass die Pflicht nur für Männer gilt. „Ich würde die Frauen jetzt nicht unbedingt ins Feld schicken“, sagt sie. Sie denke eher an alternative Tätigkeiten. Aber generell nur Männer zu verpflichten, sei nicht in Ordnung.

Soweit eigentlich großteils basierte Takes. Einen Ausreißer muss es natürlich immer geben:

Michael S. (35) ist eher für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. „Warum sollten junge Leute nicht aufs Leben vorbereitet werden und lernen, dass nicht immer alles in Watte gepackt wird?“, sagt er. „Man könnte ihnen Werte mitgeben.“

Welche Werte lernt man denn so bei der Bundeswehr? Die Zahl rechtsextremistischer Verdachtsfälle steigt jedes Jahr, auf diese sogenannten "Werte" können wir alle gerne verzichten.