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Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch „Basisabsicherung“ sein – SPD weist Vorstoß zurück
(www.deutschlandfunk.de)
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Das ist schon klar, aber was hat das mit dem Rentensystem zu tun?
...dass die Knappheit der Rentenkasse daher kommt, dass viel von dem erwirtschafteten Geld eben nicht in die Rentenkasse fließt? Unser Rentensystem is untrennbar mit dem Lohnsystem verknüpft. Wenn das Lohnsystem Leute über den Tisch zieht, zieht es die gesetzlichen Renten gleich mit.
Also du meinst wenn früher 7 Leute 5€ verdient haben und 40 Jahre später nur 6€ verdienen, sie deshalb auch weniger Geld (1€) in die Rentenkasse einzahlen.
Würden diese 7 Leute 10€ in 40 Jahren verdienen, könnten sie mehr in die Rentenkasse einzahlen (2€) und das System ist stabil.
Okay.
Und wie klappt das mit 7 Leute zahlen in die Rentenkasse ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 7€.
Und in 40 Jahren zahlen 4 Leute ein und finanzieren damit 2 Rentner mit ihren 8€.
So ungefähr? Also die Arbeitnehmer haben in diesem hypothetischen Beispiel ihren Lohn in 40 Jahren verdoppelt und die Renten sind fast gleich geblieben.
Oder sollten die Renten auch entsprechend steigen und dann von 3,50€ auf 7€ steigen? Dann könnte man in 40 Jahren nur einen Rentner finanzieren über die Umlage.
Das Verhältnis Rentner zu Einzahler gibt es hier https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/altersrentner-beitragszahler.html
Ich kann die Rechnung gerade nicht nachvollziehen, aber sie hat wenig Einfluss auf die Frage, was die Verteilung Gewinnausschüttung vs. Gehaltserhöhung für einen Einfluss auf das Rentensystem hat.
Wenn ein Gewinn von 10k€ als Gehalt gezahlt wird, gehen davon 1860€ an die Rentenversicherung. Wenn der als Gewinnausschüttung an Anteilseigner geht, gehen davon 0€ an die Rentenversicherung.
Die Aussage von trollercoaster bezieht sich also darauf, dass die Reichen auf einen Teil ihres Einkommens keine RV-Beiträge abführen, weil es nicht aus Gehalt, sondern aus Dividenden stammt. Dadurch geht der Zuwachs an Wirtschaftsleistung nicht einher mit einem Zuwachs an Rentenleistungen, sondern nur mit Privatvermögen - vor allem für die, die schon mehrnhaben.