this post was submitted on 21 Apr 2026
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Energie
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Nein, das was du beschreibst ist völlig regulärer Journalismus. Und jetzt der ist heutzutage Mangelware.
Weil halt auch niemand mehr dafür zahlen will.
Ein digitales Abo einer Qualitätszeitung kostet 40-50€/Monat.
Das deckt die Kosten von echtem Journalismus, aber wie viele Menschen leisten sich das heute noch?
Andererseits gibt's aber auch relativ gute und erfolgreiche influencer, die bestimmte Themen in ihrer bubble gut abdecken und damit erfolgreich sind, Aufrufe bekommen und YouTube Einnahmen generieren.
Das ist aber eher das längst vergangen Problem. Die Zeiten als ich die Wahl hatte, dafür zu bezahlen vernünftig informiert zu werden, sind leider vorbei.
Heute kostet das Monatsabo von für Clickbait-Scheiß, der seine Seiten mit dem Titel, der von den ausprobierten die meiste Aufmerksamkeit generiert hat, hinter der Bezahlschranke verschwinden lässt, das selbe. Da fragt man sich dann längst nicht mehr, ob einem Qualitätsjournalismus das Geld wert ist, sondern nur, warum man Geld zahlen soll, wenn man doch eh nichts dafür bekommt.
Ich rede von Zeitungen (als e-paper), nicht von Webseiten.
Da gibt's keinen Clickbait, weil gar nicht getrackt wird, welchen Artikel du liest.
Und von der SZ, Zeit oder TAZ fühle ich mich auch heute noch gut informiert.
(Die gibt's übrigens auch in der online-Ausleihe der meisten Stadtbüchereien.)