this post was submitted on 21 Apr 2026
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[–] D_a_X@feddit.org 1 points 11 hours ago* (last edited 11 hours ago) (1 children)

Jepp und dann wirst du irgendwann mal Arbeitslos und so ziemlich das Erste, was draufgeht sind deine wie auch immer angelegten Ersparnisse.
Am bittersten wird es, wenn du mit 58 oder 60 Arbeitslos wirst. Dann bis zu bis zum Rentenbeginn all deine Ersparnisse los. Das Einzige, was einigermaßen stabil ist, ist rechtzeitig in Immobilien zu investieren und auch in einer eigenen Immobilie zu wohnen. (Erben ist eine gute Idee - Augen auf bei der Partnerwahl /s)
Aber kauf mal als junge Familie eine Immobilie. Die Bank hilft dir nicht wirklich.
Ich war seinerzeit froh, wenn wir 3 oder 4 Nettomonatsgehälter auf der hohen Kante hatten. Mehr war aber auch nicht drin mit drei Kindern. Meine Frau hat auch in Teilzeit mitgearbeitet und es wurde trotzdem nicht mehr.

[–] flx@feddit.org 1 points 9 hours ago

Jepp und dann wirst du irgendwann mal Arbeitslos und so ziemlich das Erste, was draufgeht sind deine wie auch immer angelegten Ersparnisse.

Ja, und das ist das erste, was man dringend ändern sollte. Die Klingbeil-Rente wird man wohl auch behalten dürfen, wenn man mehr als 12 Monate arbeitslos ist (in den ersten 12 Monaten gibt es Arbeitslosenversicherung statt Bürgergeld). Natürlich sind die Grenze da viel zu niedrig. Darüber kann man diskutieren. Darüber wird aber nicht diskutiert, auch weil pauschal jede Änderung abgelehnt wird.

Ich finde es auch nicht verwerflich, dass jemand, der 200.000€ oder eine halbe Million auf dem Konto hat, kein Bürgergeld bekommt. Und das sind keine unrealistischen Summen, wenn man direkt nach der Ausbildung anfängt Geld anzulegen.

Und ja, es gibt viele zu schlecht bezahlte Jobs und Druck vom Arbeitsamt, dass man nur solche Jobs annehme kann. Das muss man ändern. (Tun wir aber nicht, weil ja auch der kleine Mann gerne nach unten tritt, wenn die von oben ihn treten. Hast du einen Job, sind die Arbeitslosen schuld. Bist du Arbeitslos, sind es die Ausländer.) Aber dass das für jemand, der 2000€ netto verdient, mault, er haben kein Geld, könne nichts zurücklegen usw - das ist Pseudo-Armut als Lifestyle. Der kommt auch nicht mit Vorschlägen, wie man es besser machen könnte.